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Gruppe "Begegnung" der Flüchtlingshilfe Much

Die Gruppe "Begegnung" organisiert regelmäßig Möglichkeiten zur Begegnung und Integration der in Much lebenden Flüchtlinge.  So zum Beispiel: regelmäßiges Frühstück einmal im Monat (Jour Fixe), Begegnung bei der Mucher Tafel, Mütter-Kind-Spielen, Fussball für Erwachsene, Integration bei der Bogenschützengruppe des TSV Much und viele Einzelaktionen.

Der Jour Fixe wird von MuchMarketing finanziell unterstützt.

Wenn Sie sich hier engagieren wollen, wenden Sie sich bitte an Frau Göbel, Telefon (02245) 6824.


Aktuelle Meldungen

Flüchtlinge spielen Tennis beim TC Much

(01.12.2016)

Seit dem Sommer 2016 spielen zehn junge Flüchtlinge Tennis beim TC Much. Auf Initiative des Mitglieds Dr. Volker Meyer entwickelte der Verein ein Angebot an die neuen Mitbürger, das mit der Hilfe engagierter Helfer - Hildegard und Hans-Willi Schlimbach, Martin und Christine Kohle – in die Tat umgesetzt wurde. Trainingseinheiten wurden entwickelt und führten schnell zu ansehnlichen Erfolgen.

Die jungen Männer sind mit großem Ehrgeiz und ebensolcher Spielfreude bei der Sache, wenn es jeden Samstag auf den Platz geht. So leistet der Verein einen wertvollen Beitrag nicht nur für die Lebensfreude der Beteiligten, sondern auch zu deren Integration in die Gemeinschaft ihrer neuen Heimat.

Foto zu Meldung: Flüchtlinge spielen Tennis beim TC Much

Müllsammelaktion

(19.03.2016)

Am 19.03.2016 fand Kreisweit die Müllsammelaktion statt. Dieses Jahr halfen die Flüchtlingshelfer mit über 30 Flüchtlingen dabei, unsere Gemeinde aufzuräumen.

 

Die meisten Flüchtlinge trafen sich mit ihren Begleitern in Much um dort unter Koordination des Verkehrsvereines den Hauptort von Müll zu befreien. Alle wurden mit Warnwesten ausgestattet, da zum Teil an den Hauptverkehrsstraßen gesammelt wurde.

 

In Kreuzkapelle sammelten sechs Flüchtlinge mit Kreuzkapeller Bürgern beim Aufräumen und füllten den eingesetzten Unimog recht schnell.

 

In Herchenrath war eine Familie unterwegs, hier gibt es den folgenden Erfahrungsbericht: Die 5-köpfige Flüchtlingsfamilie aus  dem Irak wohnt in Herchenrath. Sie wird von der Flüchtlingshilfe Much betreut.

 

Die gesamte Familie ist bemüht sich zu integrieren und der deutschen Kultur anzupassen. Alle Familienmitglieder lernen fleißig  Deutsch. Die Eltern schicken ihre Kinder regelmäßig mit gutem Erfolg zur Schule. Im Rahmen der Dorfreinigungsaktion waren alle Familienmitglieder sofort bereit ihre Hilfe einzubringen. Dies ist als ein Dankeschön an die Verwaltung, die Nachbarn und Begleiter für die liebvolle Unterbringung und Hilfen jeglicher Art zu werten.

 

Am 19.03.2016 hatte sich die Familie vorgenommen ihren Wohnort von allem weggeworfenen Unrat zu befreien und ihren Ortsteil schöner zu machen. Von der Wahnbachtalstraße durch den Ort Herchenrath bis zum Höhenweg wurde jedes Schnipselchen aufgehoben und in Müllsäcke verpackt. Ein schweres ,weggeworfene s Faxgerät wurde aus dem eingewachsenen Gras befreit und an dem Stecker bis zum Müllsammelort  geschleppt. Alle Familienmitglieder waren eifrig bei der Sache, um ihre neue Heimat schöner zu machen. Der älteste Sohn konnte gar nicht stoppen und brachte mit seinen Händen den letzen Müll zum Sammelort.

 

Dabei wurden auch Pfandflaschen und  Pfanddosen gefunden. Diese wurden extra gesammelt. Die Familie kannte das Pfandsystem noch nicht. Dies war die Gelegenheit der praktischen Vorführung. In den Pfandautomaten eines Mucher Supermarktes wurden die Flaschen und Dosen eingelegt. Der Bon für die Pfandrückgabe war nicht unerheblich. Der jüngere  Sohn durfte sich dann etwas zum Naschen aussuchen. Bescheiden, wie er war, nahm er nur eine Packung Salzstangen. Aber der Pfandwert war so hoch,  das er noch mehr für sich und seine Geschwisteraussuchen durfte. Als dann an der Kasse der Bon eingescannt wurde und  nur noch 5 Cent zugezahlt werden mußte, waren die Kriegsflüchtlinge erstaunt. Jedenfalls wurde das Pfandsystem sehr praktisch erfahren und verstanden.

 

Nach getaner Arbeit folgte noch ein gemeinsames Mittagessen in einem arabisch und kurdisch sprechenden Restaurant in  Much. Dies war ein schöner Abschluß gleichdenkender Menschen mit unterschiedlicher Kulturherkunft.

 

Integration, Verständigung und Akzeptanz sind in Much, dank der besonderen Integrationsbemühungen des Bürgermeisters und seinen unermüdlichen Mitarbeiter,  ganz einfach und problemlos. Inzwischen sind viele multikulturelle Freundschaften entstanden, wohl  ganz im Gegensatz zu Horrornachrichten aus anderen Ländern.

 

Ute und Bernd  Olle

Foto zu Meldung: Müllsammelaktion

Gemütlicher Nachmittag

(20.02.2016)

Am Samstag, den 20. Februar, hatte die Kath. Frauengemeinschaft Much und die Kleiderstube die Flüchtlingsfamilien und ihre Begleiter der Flüchtlingshilfe zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen.

 

Viele Mucher Familien hatten Kinderkleidung gespendet, die von den Flüchtlingen dankend angenommen worden sind. Mehr als 80 Flüchlinge folgten der Einladung und so konnten alle ein paar nette Stunden gemeinsam verbringen. Wir danken allen Mucher Bürgerinnen und Bürgern, diesen Nachmittag möglich gemacht haben.

Foto zu Meldung: Gemütlicher Nachmittag