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Gruppe "Begleitung" der Flüchtlingshilfe Much

Die Gruppe Begleitung unter Leitung von Helmut Hülck und Dr. Klaus Lange bietet Flüchtlingen Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, Sprach- oder Schulproblemen und begleitet Flüchtlinge bei Behördengängen oder Arztbesuchen. Inzwischen werden ca. 100 Flüchtlinge begleitet, manche intensiver, manche sporadisch.

 

Die Ehrenamtler brauchen nicht alle Probleme selbst zu lösen, sondern häufig sind Vorabklärungen oder Vermittlung an Fachkräfte schon ein richtiger Schritt.  Möchten Sie die Gruppe "Begleitung" unterstützen, haben Fragen oder Anregungen?

 

Dann wenden Sie sich an Herrn Helmut Hülck, Telefon (02245) 2934 oder per Mai:


Aktuelle Meldungen

Erfolgreiche Schulung

(11.06.2016)

Ehrenamtliche BegleiterInnen der Flüchtlingshilfe Much und die Sozialarbeiterinnen der Gemeinde Much nutzten die Möglichkeit, sich zum Thema Asylrecht in seinen vielen Facetten zu informieren und ihre engagierte Arbeit auch rechtlich zu qualifizieren. Rechtsanwalt Diekmann (5. von links) führte viele praktische Beispiele an und bezog zu aktuellen Problemen der TeilnehmerInnen Stellung. Alle waren sich einig, dass die nun erweiterten Kenntnisse ihren Einsatz zum Wohl der Flüchtlinge in Much einsetzen können.

Foto zu Meldung: Erfolgreiche Schulung

Bürgerinformationsveranstaltung ein voller Erfolg

(08.12.2015)

Mit großem Interesse verfolgten mehr als 300 Besucher die Veranstaltung, zu welcher die Gemeindeverwaltung und die Flüchtlingshilfe Much am 07.12.2015 in die Aula des Schulzentrums geladen hatten.


Im Anschluss an die Begrüßung referierten Vertreter der Verwaltung und die Sprecher der Flüchtlingshilfe Much unter Moderation von Pfarrer Andreas Börner über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in der Gemeinde.


In reinen Zahlen ausgedrückt leben aktuell 304 Flüchtlinge aus 23 Staaten in Much. Die größte Gruppe mit 107 Menschen stammt aus Syrien, gefolgt vom Irak und Bosnien. Zur Unterbringung wurden von der Gemeinde bis dato 57 Wohnungen, welche sich über das gesamte Gemeindegebiet verteilen, angemietet und 3 Objekte erworben.
Großen Anklang fanden die Berichte aus dem Kreise der Flüchtlinghilfe Much. So berichteten Frau Strick aus dem Arbeitskreis „Begegnung“, Frau Radau aus dem Arbeitskreis „Sprachförderung“ und Herr Hülck und Herr Prim aus dem Arbeitskreis „Begleitung“ über ihre vielfältigen Aktivitäten und warben um weitere Mitstreiter.


Sichtlich bewegt zeigten sich die Zuhörer, als Jihad Al Jassem Al Mustafa aus Syrien über die Lage in seinem Heimatland, seine Flucht nach Deutschland und den Nachzug seiner Familie berichtete. Bemerkenswert ist dabei, dass er, obwohl vor einem Jahr der deutschen Sprache noch nicht mächtig, seinen Vortrag in unserer Muttersprache hielt.


Positiv stellt sich die Situation in Much, trotz vieler anderslautender Gerüchte, auch aus Sicht der Polizei dar. So erläuterte der Leiter der Polizeiwache Eitorf, Erster Polizeihauptkommissar Roland Goy, dass im Zusammenhang mit den aktuell in Much wohnenden 304 Flüchtlingen kein erhöhtes Einsatzaufkommen zu verzeichnen sei.

 

Die Gemeinde Much gehöre zu den sichersten Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis.